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DRK Tarifabschluss in Thüringen setzt klares Zeichen für die …

DRK Thüringen

DRK Tarifabschluss in Thüringen setzt klares Zeichen für die Zukunft  

DRK PixelHeini DRK Tarifabschluss in Thüringen setzt klares Zeichen für die Zukunft  

 
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Thüringen hat mit der Landestarifgemeinschaft des Deutschen Rotes Kreuzes Thüringen einen Tarifabschluss erzielt, welcher der aktuellen Situation mehr als gerecht wird und den Beschäftigten im DRK Thüringen an die bundesweit einheitlichen Tarifregelungen heranführt.

„Ab dem 1. Januar 2026 gilt dann der bundesweit einheitliche DRK Reformtarifvertrag nun auch endlich in Thüringen. Nach längeren Verhandlungen konnten wir uns auf eine Überleitung einigen. In bestimmten Berufsgruppen kommt es bis 2026 zu erheblichen Entgeltsteigerungen von fast 40%“, resümiert Philipp Motzke, Gewerkschaftssekretär von ver.di in Thüringen.

Die Übergangsregelungen beinhalten eine Angleichung der Löhne und der Arbeitsbedingungen in verschiedenen Stufen, beginnend ab Januar 2023. Die Arbeitszeiten werden ebenso sinken wie gleichzeitig die Löhne steigen werden. Die Ergebnisse der bundesweiten Tarifverhandlungen, welche im März 2023 starten werden, werden ebenfalls übernommen.

„Die Tarifgemeinschaft des DRK Thüringen geht nun den richtigen Weg für ihre Beschäftigten. Gerne hätten wir die Überleitung schneller durchgeführt für unsere Mitglieder. Gerade langjährigen Beschäftigten hätten wir es gegönnt, aber wirklichen Druck auf die Arbeitgeber haben die Kolleginnen und Kollegen nicht erzeugen können“, so Motzke weiter.

Der Abschluss gilt für alle DRK Kreisverbände in Thüringen, welche Mitglied in der Landestarifgemeinschaft sind.

„Bedauerlich ist es für die Beschäftigten in den Kreisverbänden Eisenach, Gotha, Erfurt und zum Teil Jena-Eisenberg und Stadtroda. Dort wird der Tarifvertrag keine Anwendung finden. Hier müssen sich die Beschäftigten eine Tarifbindung erkämpfen, sofern sie es wollen“, so Motzke abschließend.